Die Reihenfolge steht in der Bibel,
7 Tage hatte der gute Mann (Gott) Zeit.
Was weiter geschah, steht nicht in der Bibel.
Am 8. Tag war Gott pleite, weil er die Kosten nicht annähernd gut berechnet hatte.
So war er gezwungen, die Banken zu schaffen, die ihn bekanntlich am 9.Tag
kauften und versuchten, ihn in ein Franchise-Unternehmen für Seelen-
Dienstleistungen zu verwandeln.
Weil Gott damit keineswegs einverstanden war, war er gezwungen,
trotz inständiger Warnungen seiner führenden Engel,
am 10. Tag die Anwälte zu erschaffen.
Seitdem geht das hin und her, ohne Aussicht auf eine Einigung.
Und wer profitiert davon?
Die Anwälte.
Sie wurden davon außerordentlich reich, aber nicht übermäßig
glücklich.
Und Gott?
Der wird sich hüten, den Anwälten etwas wegzunehmen, weil: vor einem
hat auch er Angst. Klagen fürchtet er, wie der Teufel das Weihwasser.
Samstag, 24. Juni 2017
Freitag, 23. Juni 2017
Boston
Bist du ein "Somewhere" oder ein "Anywhere"?
Das "Wo-bin-Ich"-Programm geht so:
Nach dem ersten Aufwachen möglichst früh rausgehen und schnüffeln,
vielleicht ein bißchen auf und ab gehen und schauen,
unbedingt auch horchen,
so viel man halt verträgt, dann frühstücken.
Natürlich auch bei Jetlag
Das "Wo-bin-Ich"-Programm geht so:
Nach dem ersten Aufwachen möglichst früh rausgehen und schnüffeln,
vielleicht ein bißchen auf und ab gehen und schauen,
unbedingt auch horchen,
so viel man halt verträgt, dann frühstücken.
Natürlich auch bei Jetlag
Donnerstag, 13. April 2017
Sonntag, 2. April 2017
Freitag, 14. Oktober 2016
Bielefeld
An der Sparrenburg wird das Gemäuer restauriert, auf dass sein heller Stein wieder richtig schön leuchtet.
An der Baustelle kommt mir ein älterer Herr aufgeregt entgegen und ruft mir zu: "Jetzt haben die mir den Lokus in die Einfahrt gestellt".
Er ist Chauffeur eines dieser Touristenbummelzüge, die auf die Burg shutteln.
Und da steht jetzt dieser Scheiß-Lokus.
Als ich vom Gang um die Burg zurück bin, steht er auf der anderen Seite und die Welt ist wieder in Ordnung.
Zumindest an dieser Stelle.
An der Baustelle kommt mir ein älterer Herr aufgeregt entgegen und ruft mir zu: "Jetzt haben die mir den Lokus in die Einfahrt gestellt".
Er ist Chauffeur eines dieser Touristenbummelzüge, die auf die Burg shutteln.
Und da steht jetzt dieser Scheiß-Lokus.
Als ich vom Gang um die Burg zurück bin, steht er auf der anderen Seite und die Welt ist wieder in Ordnung.
| Symbolfoto für eine Burg |
Sonntag, 21. August 2016
Sonntag, 10. Juli 2016
Freitag, 3. Juni 2016
Vom Individualverkehr zum Analverkehr
Ein Vortrag des weltweit unbekannten Verkehrsanalytikers und
Mobilitätsforschers Harald Knoblaucher von der freien Universität Aingewaide
Nach dem Siegeszug des Individualverkehrs ist es innerhalb weniger Jahre zu einer
solchen Verkehrsdichte gekommen, dass Auffahrunfälle im Minutentakt stattfinden.
Die Polizei ist machtlos. Es beginnt völlig harmlos: Der analverkehrsgefährdete
Verkehrsteilnehmer bemerkt im Rückspiegel das dicht auffahrende Fahrzeug.
Wenn er Details im Gesicht des Auffahrenden erkennt, ist es zu meist zu spät.
Der Verfolger dringt bereits vom Wagenende her ein. Es kommt zu einer invasiven
Analverkehrssituation.
Wie sie sich schützen können, welche Konzepte derzeit international diskutiert werden,
um dem Phänomen beizukommen und welche technischen Möglichkeiten seitens der
Hersteller gefordert sind, das sind zentrale Anliegen des anerkannten Experten.
Ort:
Darmstadt, Zentrum für rektale Klimatologie, Hintereingang
Zeit:
10. Juni
18.00 Uhr (alljährlich bis auf Wiederruf)
Der Eintritt ist frei
Mobilitätsforschers Harald Knoblaucher von der freien Universität Aingewaide
Nach dem Siegeszug des Individualverkehrs ist es innerhalb weniger Jahre zu einer
solchen Verkehrsdichte gekommen, dass Auffahrunfälle im Minutentakt stattfinden.
Die Polizei ist machtlos. Es beginnt völlig harmlos: Der analverkehrsgefährdete
Verkehrsteilnehmer bemerkt im Rückspiegel das dicht auffahrende Fahrzeug.
Wenn er Details im Gesicht des Auffahrenden erkennt, ist es zu meist zu spät.
Der Verfolger dringt bereits vom Wagenende her ein. Es kommt zu einer invasiven
Analverkehrssituation.
Wie sie sich schützen können, welche Konzepte derzeit international diskutiert werden,
um dem Phänomen beizukommen und welche technischen Möglichkeiten seitens der
Hersteller gefordert sind, das sind zentrale Anliegen des anerkannten Experten.
Ort:
Darmstadt, Zentrum für rektale Klimatologie, Hintereingang
Zeit:
10. Juni
18.00 Uhr (alljährlich bis auf Wiederruf)
Der Eintritt ist frei
Dienstag, 17. Mai 2016
Montag, 16. Mai 2016
Weisheit
Nur jemand, der ganz bei sich ist,
kann auch ganz bei dir sein.
Wernheer van der Wellenbrink
Erfinder d. dän. Bettenlagers
kann auch ganz bei dir sein.
Wernheer van der Wellenbrink
Erfinder d. dän. Bettenlagers
Sonntag, 10. April 2016
Tulpe und Windrad
Anfangs drehte es sich einsam im gerade wieder auflebenden Beet.
Der Winter hatte ganze Arbeit geleistet.
Alles war dürr und farblos.
Dann bekam es erste Gesellschaft und konnte die Schneeglöckchen
und die Kroküsse von oben bewundern, ohne dabei schwindlig zu werden.
Dann kamen ihm einmal die Narzissen etwas näher, während ihm erste
Tropfen der treibenden Weinlaube ins Geflügel fielen.
Fröhlich lachend verspritzte und zerstäubte es die Tropfen, brrr.
Das Grünzeug darunter freute sich.
Und dann kamen sie, die langen grünen Stängel der Tulpen,
schwangen sich frech hinauf, rund um es herum und zappelten
in den Aprilstürmen nervös herum.
Doch eines Morgens, schon seit Tagen wehte nur eine leichte Brise,
war es aus dem Dämmerschlaf erwacht, geweckt von einem kräftigen
Windstoß. Ha, endlich. Es streckte die Flügel und begann sich leicht zu drehen.
Doch halt, nichts ging mehr.
Es hing fest und konnte die Welt nicht mehr verstehn,
denn für ein Windrad ist das Drehen, wie für uns das Gehen, das Atmen, den
Wind das Wehen, für die Welt das Geschehen lebensnotwendig.
Und da sah es sie. Die Tulpe, die mit ihrem roten Blütenkelch unter einem Flügel
klemmte. Es versuchte sich, durch eine Rückwärtsbewegung zu befreien.
Das funktionierte zuerst, aber der drehende Wind machte ihm einen Strich durch die
Rechnung. Aus, festgefahren.
Sicher war sie schön, duftete auch recht fein, aber das war doch keine Entschuldigung
für diese Straftat. Es begann, die Tulpe erst leicht, dann heftiger anzustupsen, mit
dem gewalttätigen Ziel, ein Blatt wegzuprügeln und sich so einen Weg zu bahnen.
Was dann geschah, kam allerdings völlig unerwartet an einem sonnigen, kühlen und
recht windigen Sonntag. Die Haustür öffnete sich. Diese Menschin raste auf das
verblüffte Windrad zu und versetzte es einfach ein paar Zentimeter.
Anstatt diese blöde Tulpe wegzuschneiden und ins Fenster zu stellen.
Dann hätte es seine Feindin langsam dahinwelken gesehen und triumphiert.
Aber so war das eindeutig eine Niederlage und es beschloss aus Rache,
sich den ganzen Sommer nur noch nachts zu drehen, dann aber so heftig, dass es alles,
was in seiner Nähe hochkam, kleinhäckselte.
Der Tulpe war das egal. Sie sah das Windrad sehr gerne und es hatte ihr großes Vergnügen bereitet,
ihren wunderschönen Blütenkelch an den gelben Flügel des Windrades anzulehnen.
Und nächsten Frühling würde sie es wieder tun.
Der Winter hatte ganze Arbeit geleistet.
Alles war dürr und farblos.
Dann bekam es erste Gesellschaft und konnte die Schneeglöckchen
und die Kroküsse von oben bewundern, ohne dabei schwindlig zu werden.
Dann kamen ihm einmal die Narzissen etwas näher, während ihm erste
Tropfen der treibenden Weinlaube ins Geflügel fielen.
Fröhlich lachend verspritzte und zerstäubte es die Tropfen, brrr.
Das Grünzeug darunter freute sich.
Und dann kamen sie, die langen grünen Stängel der Tulpen,
schwangen sich frech hinauf, rund um es herum und zappelten
in den Aprilstürmen nervös herum.
Doch eines Morgens, schon seit Tagen wehte nur eine leichte Brise,
war es aus dem Dämmerschlaf erwacht, geweckt von einem kräftigen
Windstoß. Ha, endlich. Es streckte die Flügel und begann sich leicht zu drehen.
Doch halt, nichts ging mehr.
Es hing fest und konnte die Welt nicht mehr verstehn,
denn für ein Windrad ist das Drehen, wie für uns das Gehen, das Atmen, den
Wind das Wehen, für die Welt das Geschehen lebensnotwendig.
Und da sah es sie. Die Tulpe, die mit ihrem roten Blütenkelch unter einem Flügel
klemmte. Es versuchte sich, durch eine Rückwärtsbewegung zu befreien.
Das funktionierte zuerst, aber der drehende Wind machte ihm einen Strich durch die
Rechnung. Aus, festgefahren.
Sicher war sie schön, duftete auch recht fein, aber das war doch keine Entschuldigung
für diese Straftat. Es begann, die Tulpe erst leicht, dann heftiger anzustupsen, mit
dem gewalttätigen Ziel, ein Blatt wegzuprügeln und sich so einen Weg zu bahnen.
Was dann geschah, kam allerdings völlig unerwartet an einem sonnigen, kühlen und
recht windigen Sonntag. Die Haustür öffnete sich. Diese Menschin raste auf das
verblüffte Windrad zu und versetzte es einfach ein paar Zentimeter.
Anstatt diese blöde Tulpe wegzuschneiden und ins Fenster zu stellen.
Dann hätte es seine Feindin langsam dahinwelken gesehen und triumphiert.
Aber so war das eindeutig eine Niederlage und es beschloss aus Rache,
sich den ganzen Sommer nur noch nachts zu drehen, dann aber so heftig, dass es alles,
was in seiner Nähe hochkam, kleinhäckselte.
Der Tulpe war das egal. Sie sah das Windrad sehr gerne und es hatte ihr großes Vergnügen bereitet,
ihren wunderschönen Blütenkelch an den gelben Flügel des Windrades anzulehnen.
Und nächsten Frühling würde sie es wieder tun.
Mittwoch, 6. April 2016
Montag, 4. April 2016
Samstag, 26. März 2016
smart verpasst
grundsätzlich sind smartphones ja okay, aber wenn die muse längst beim zungenkuss ist, und du merkst es nicht?
...wenn das erdbeben noch vor der app-warnung kommt?
...wenn eine frau (ein mann) mit dir flirtet, und du merkst es nicht, weil du mit der flirt-app beschäftigt bist?
...wenn das erdbeben noch vor der app-warnung kommt?
...wenn eine frau (ein mann) mit dir flirtet, und du merkst es nicht, weil du mit der flirt-app beschäftigt bist?
Donnerstag, 24. März 2016
Wellhausen
Drama in 1 Akt
Personen:
Wellhausen
seine Frau
Gast
Ort: Ein Hotel im Winkel, deutsche Kleinstadt, Treppenhaus
Wellhausen steigt die Treppe hinauf, begleitet von seinem mächtigen Hund Hermann.
Der Gast weicht vor dem knurrenden Hund zurück in einen Seitenflur.
Wellhausen bedankt sich müde und steigt weiter hinauf zu seiner Wohnung.
Der Gast wagt sich wieder ins Treppenhaus. Hermann folgt ihm ein paar Stufen und schaut ihm drohend hinterher.
Frau Wellhausen steht an der Tür zur Reception. Auf ihrem Knie hält sie einen Korb und schließt die Tür. Mit leichtem Kopfschütteln schaut sie nach oben.
FW: Autorität wie'n Toastbrot.
Gast: Wer?
FW: Mein Mann - Mir wär sowas nicht passiert.
Gast geht ab
Personen:
Wellhausen
seine Frau
Gast
Ort: Ein Hotel im Winkel, deutsche Kleinstadt, Treppenhaus
Wellhausen steigt die Treppe hinauf, begleitet von seinem mächtigen Hund Hermann.
Der Gast weicht vor dem knurrenden Hund zurück in einen Seitenflur.
Wellhausen bedankt sich müde und steigt weiter hinauf zu seiner Wohnung.
Der Gast wagt sich wieder ins Treppenhaus. Hermann folgt ihm ein paar Stufen und schaut ihm drohend hinterher.
Frau Wellhausen steht an der Tür zur Reception. Auf ihrem Knie hält sie einen Korb und schließt die Tür. Mit leichtem Kopfschütteln schaut sie nach oben.
FW: Autorität wie'n Toastbrot.
Gast: Wer?
FW: Mein Mann - Mir wär sowas nicht passiert.
Gast geht ab
Dienstag, 22. März 2016
dilü dilüüdü
Die Singvögel trällern bereits Handy-Klingeltöne.
Unsere Amsel beherrscht das SMS-Gedudel von Samsung so perfekt,
dass viele in ihre Taschen greifen.
Unsere Amsel beherrscht das SMS-Gedudel von Samsung so perfekt,
dass viele in ihre Taschen greifen.
Sonntag, 13. März 2016
Sonntag, 29. November 2015
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