Dienstag, 20. Januar 2026

Joy Williams

amerikanische Autorin von Romanen und short stories.

SPIEGEL: "Also besser engagierte Literatur mit klaren Botschaften?"

Williams: "Die Botschaft ist der Tod der Kunst"

Williams: "Vielleich hatte Rilke doch recht mit seinem unbedingten Drang zur Innerlichkeit. Wobei das auch schrecklich nervt auf die Dauer"


Xaver von Cranach, SPIEGEL:
"Das Merkwürdige ist, dass man sich überhaupt nicht entmutigt fühlt, wenn man mit ihr gesprochen hat oder wenn man ihre Texte liest. Woran das liegt, das ist wahrscheinlich das größte Geheimnis ihrer Kunst"

Ich mag sie sehr
und muss an einen Film von Lars von Trier denken, "Melancholia". Kirsten Dunst spielt eine Frau, die in eine schwere Depression fällt, erschreckend überzeugend dargestellt. Als dann ein Planet die Erde in einer Kollision auslöschtist sie plötzlich die Starke, die in großer Gelassenheit, die "psychisch Gesunden" an der Hand nimmt und ihnen in den letzten Minuten beisteht.

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