Am Anger
Zur Anger-Rast
kam angerast
ein banger Gast
unterm Arm nen langen Ast
den er in den Boden rammt
verdammt
er war war vom Amt
Am Anger
Zur Anger-Rast
kam angerast
ein banger Gast
unterm Arm nen langen Ast
den er in den Boden rammt
verdammt
er war war vom Amt
amerikanische Autorin von Romanen und short stories.
SPIEGEL: "Also besser engagierte Literatur mit klaren Botschaften?"
Williams: "Die Botschaft ist der Tod der Kunst"
Williams: "Vielleich hatte Rilke doch recht mit seinem unbedingten Drang zur Innerlichkeit. Wobei das auch schrecklich nervt auf die Dauer"
...mit Sicherheit in absehbarer Zeit unglücklich zu werden ist es, jedes Bedürfnis so schnell wie möglich zu befriedigen. Will sagen, in der "on-demand-welt" zu leben mit spotify, netflix und co.
wenn ich auf jede musik jederzeit zugreifen kann, fehlt diese gesunde spanne zwischen einem wunsch, der suche nach einer band, einem titel, einem film, einem buch, der zeit, die dabei vergeht, im besten fall tage, warum nicht wochen. entsprechend dieser distanz wächst die freude, die befriedigung bei erfüllung des wunsches.
noch verheerender die langzeitfolgen, wenn eine künstliche "intelligenz" antizipiert, was ich demnächst wünschen würde können.
Die erste Überraschung, wie sauber alles ist, es muffelt nicht, keine düsteren Ecken. In Reih und Glied liegen sie da in ihren beeindruckenden Sarkophagen.![]() |
| Kaiserin Elisabeth "Sisi" |
"Einem Junggesellen konnte man die unkontrollierbaren Kalamitäten des Ehelebens nicht erklären. Vielleicht sollte man das auch gar nicht, schon um die Erhaltung der Art nicht zu gefährden."
Nicht nur wegen dieses Satzes mag ich das Buch.
Wintervögel zählen und Natur am Anger anschauen am 4. und 5. Januar
In unserem Hof überwintert ein Amselpaar. Es nascht die verbliebenen Trauben unserer Weinlaube, es ist gar nicht scheu und huscht uns immer wieder über den Weg, wenn wir den Hof betreten. Es brütet auch in der Laube und wird misstrauisch von einem Taubenpaar beobachtet. Wir versuchen möglichst unauffällig unserem Leben unter der Laube nachzugehen. Wenn dann die Flugversuche des Nachwuchses beginnen, sind wir sehr gespannt und gehen gelegentlich in Deckung.
Das Tagebuchschreiben mache ich für mich. Dabei unentdeckt zu bleiben, ist eine Option, wenn auch nicht gesichert, oh nein. Schau mal auf die Aufrufe!
Das Tagebuchschreiben im Internet ist wie der Ruf in einen dunklen Wald. Vielleicht kommt ewig keine Antwort, aber wenn dann doch? Mache ich es dann immer noch für mich, oder findet da eine Veränderung statt? Entsteht da eine Beziehung, ein Sog, eine Verpflichtung, eine Sucht?
Warten wir mal ab (wer "wir" eigentlich?). Einstweilen schreibe ich zur Sicherheit wieder auch analog und da geht einiges mehr.
Übrigens: Die Analogie mit dem dunklen Wald hab ich von Cixin Liu, Autor von "Die 3 Sonnen". Er warnt die Menschheit davor, Nachrichten und Informationen über sich ins All zu senden. Eine überlegene Zivilisation könnte sie empfangen und uns nach Auswertung sofort vernichten, weil ...naja weil sonst wir das irgendwann mit ihnen machen könnten. Sicher ist sicher.
"... Ich werde immer schreiben, auch wenn ich keine Leser finde. Das ist mein Leben. Schreiben ist für mich auch keine Tortur, wie für viele andere Schriftsteller, sondern ein Vergnügen. Es geht mir leicht von der Hand, es ist beinahe, als würde mir eine unsichtbare Kraft etwas diktieren, als wäre ich in Trance oder unter Hypnose. Eigentlich bin ich ein ganz normaler Kerl, aber wenn ich mich an meinen Schreibtisch setze, verändere ich mich komplett. Ich tauche in den Roman ein und vergesse alles um mich herum."
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| Sunrise in Hyannis |
Edward Gorey House besucht, übernachtet im Hyannis Travel Inn. Frühwanderung, nach Zeitumstellung sehr früh, und da sitzt er immer noch und wartet auf die Kohle für sein Land.
aus Robert Harris "Imperium":
"Ich habe ihn zu sehr verwöhnt, und weißt du warum? Weil er von angenehmer Wesensart ist. Das ist die verfluchteste von allen Eigenschaften, jemandem wie ihm lasse ich einfach alles durchgehen."
F.F. Coppola hat die Geschichte von Cicero und Catilina verfilmt und in den Sand gesetzt. Jetzt muss er seine Uhren verkaufen, weil er Pleite ist.
Dabei ist der Stoff so aktuell. Alles war schon da in Rom: Korruption, Machtmissbrauch, kaputte Eliten und eine großartige Idee von der Herrschaft des Volkes. Nur die Klamotten waren anders und andere Art von Social Media. Ach ja, keine Autos aber schon recht flotte Kutschen.