oft zu unrecht verfolgten alpinen Vereinigung.
Sonntag, 27. August 2017
Harmlos
Mitglieder einer völlig ungefährlichen, nur wegen zufälliger Namensähnlichkeit
oft zu unrecht verfolgten alpinen Vereinigung.
Es handelt sich um den Kuh Glock's Klan.
oft zu unrecht verfolgten alpinen Vereinigung.
Freitag, 7. Juli 2017
Boston
Sie sind uns wieder einmal weit voraus. Als ich bei Sunoco tanke,
komme ich in den Genuss des Gas-Station-TV.
Während der Zapfhahn rennt, läuft über dem Zapfhahn das lustige
Tankstellenfernsehen, damit mir nicht langweilig wird.
Als es interessant wird, ist leider der Tank voll und das Programm stoppt.
Ich werde es vermissen.
komme ich in den Genuss des Gas-Station-TV.
Während der Zapfhahn rennt, läuft über dem Zapfhahn das lustige
Tankstellenfernsehen, damit mir nicht langweilig wird.
Als es interessant wird, ist leider der Tank voll und das Programm stoppt.
Ich werde es vermissen.
Montag, 3. Juli 2017
Loons
Sie sind die Attraktion hier am Eastman Lake. Zu deutsch: Eistaucher
Es ist immer das selbe Pärchen, jedes Jahr. Sie überwintern in Maine an der Meeresküste.
Dort verlieren sie die Flugfedern und können ein paar Monate nicht mehr abheben.
Etwa entengroß, mit ausgezeichneten Schwimmflossen, die weit hinten am Rumpf sitzen,
können sie gut schwimmen und tauchen und das bis zu 30 Meter tief.
Die Loons vom Eastman Lake haben 2 Junge und werden von den Anwohnern mit großer,
an Hysterie grenzender Anteilnahme beobachtet. Immer wieder paddeln Boote in die Nähe
des Pärchens. Wenn mal eines der Jungen nicht gleich sichtbar ist, herrscht große Aufregung.
An jedem See gibt es nur ein Pärchen.
Der Eistaucher hat ein ganz außergewöhnliches Gefieder, das allen Kunst- und Designansprüchen
genügen würde. Aber der eigentliche Hammer sind die Töne, die er von sich gibt,
mal einzeln, mal in einem Duett, das sich zu einem wahnsinnigen Gelächter aufschwingt in einer Lautstärke, die zu einem elefantengroßen Tier passen würde und das Tag und Nacht.
Als wäre ihnen bewusst, dass sie berühmt sind und es zum Wappentier Kanadas gebracht haben.
http://eastmanliving.com/2017/01/loons-where-are-they-now/
Es ist immer das selbe Pärchen, jedes Jahr. Sie überwintern in Maine an der Meeresküste.
Dort verlieren sie die Flugfedern und können ein paar Monate nicht mehr abheben.
Etwa entengroß, mit ausgezeichneten Schwimmflossen, die weit hinten am Rumpf sitzen,
können sie gut schwimmen und tauchen und das bis zu 30 Meter tief.
Die Loons vom Eastman Lake haben 2 Junge und werden von den Anwohnern mit großer,
an Hysterie grenzender Anteilnahme beobachtet. Immer wieder paddeln Boote in die Nähe
des Pärchens. Wenn mal eines der Jungen nicht gleich sichtbar ist, herrscht große Aufregung.
An jedem See gibt es nur ein Pärchen.
Der Eistaucher hat ein ganz außergewöhnliches Gefieder, das allen Kunst- und Designansprüchen
genügen würde. Aber der eigentliche Hammer sind die Töne, die er von sich gibt,
mal einzeln, mal in einem Duett, das sich zu einem wahnsinnigen Gelächter aufschwingt in einer Lautstärke, die zu einem elefantengroßen Tier passen würde und das Tag und Nacht.
Als wäre ihnen bewusst, dass sie berühmt sind und es zum Wappentier Kanadas gebracht haben.
| Zwei Jungtiere oft auf dem Rücken, manchmal im Wasser |
Sonntag, 2. Juli 2017
Eastman Lake, NH
Überall findet man ihn. Ohne ihn kein vernünftiger Alltag,
ohne ihn geht nix: Den Cupholder/Getränkehalter
Deutschen Autos fehlte er anfangs, oder er war lächerlich klein oder unpraktisch.
Das hat sich schnell geändert. Zum Fahren braucht ein durchschnittlicher
Amerikaner eigentlich gar keine Hände, denn alle fahren Automatik.
Alles läuft darauf hinaus, dass für den Fahrer immer weniger zu tun ist.
Die Fahrzeuge sind im Grunde genommen behindertengerecht.
Fast jeder hält beim Fahren zumindest ein Smartphone, mit dem er twittert,
wo er gerade steckt, in der anderen Hand ein Getränk, meist ein Thermobehälter
oder so ein to Go. Und den muss er halt manchmal kurz abstellen.
Dasselbe gilt natürlich auch für andere Vehikel, Räder, Kinderwagen, Boote usw.
Alle sind entsprechend ausgestattet, vielleicht ausgenommen Kampfflugzeuge.
Nur der menschliche Körper ist in dieser Hinsicht unvollkommen.
Aus diesem Grunde arbeitet man am MIT in Zusammenarbeit mit dem MGH, Boston
daran, durch eine chirurgische Modifikation des Beckenknochens einen
Cupholder zu formen.
In einer weiteren Stufe wäre es denkbar, diese Modifikation bereits genetisch zu
programmieren, sodass sie beim Kleinkind bereits wachsen würde und im
3. Lebensjahr voll ausgebildet wäre.
Mit ersten Ergebnissen wird 2019 gerechnet.
ohne ihn geht nix: Den Cupholder/Getränkehalter
Deutschen Autos fehlte er anfangs, oder er war lächerlich klein oder unpraktisch.
Das hat sich schnell geändert. Zum Fahren braucht ein durchschnittlicher
Amerikaner eigentlich gar keine Hände, denn alle fahren Automatik.
Alles läuft darauf hinaus, dass für den Fahrer immer weniger zu tun ist.
Die Fahrzeuge sind im Grunde genommen behindertengerecht.
Fast jeder hält beim Fahren zumindest ein Smartphone, mit dem er twittert,
wo er gerade steckt, in der anderen Hand ein Getränk, meist ein Thermobehälter
oder so ein to Go. Und den muss er halt manchmal kurz abstellen.
Dasselbe gilt natürlich auch für andere Vehikel, Räder, Kinderwagen, Boote usw.
Alle sind entsprechend ausgestattet, vielleicht ausgenommen Kampfflugzeuge.
Nur der menschliche Körper ist in dieser Hinsicht unvollkommen.
Aus diesem Grunde arbeitet man am MIT in Zusammenarbeit mit dem MGH, Boston
daran, durch eine chirurgische Modifikation des Beckenknochens einen
Cupholder zu formen.
In einer weiteren Stufe wäre es denkbar, diese Modifikation bereits genetisch zu
programmieren, sodass sie beim Kleinkind bereits wachsen würde und im
3. Lebensjahr voll ausgebildet wäre.
Mit ersten Ergebnissen wird 2019 gerechnet.
Montag, 26. Juni 2017
Cape Cod
Lange hatte ich den Atem angehalten.
Dann war es endlich soweit:
Die Luftfeuchtigkeit, eine Windstille und
der unbedingte Wunsch fügten sich zusammen
und ich gebar die erste Wolke meines Lebens.
Leider hielt sie nicht lange, aber das müssen
die schönen Dinge nicht.
Samstag, 24. Juni 2017
Die Schöpfung
Die Reihenfolge steht in der Bibel,
7 Tage hatte der gute Mann (Gott) Zeit.
Was weiter geschah, steht nicht in der Bibel.
Am 8. Tag war Gott pleite, weil er die Kosten nicht annähernd gut berechnet hatte.
So war er gezwungen, die Banken zu schaffen, die ihn bekanntlich am 9.Tag
kauften und versuchten, ihn in ein Franchise-Unternehmen für Seelen-
Dienstleistungen zu verwandeln.
Weil Gott damit keineswegs einverstanden war, war er gezwungen,
trotz inständiger Warnungen seiner führenden Engel,
am 10. Tag die Anwälte zu erschaffen.
Seitdem geht das hin und her, ohne Aussicht auf eine Einigung.
Und wer profitiert davon?
Die Anwälte.
Sie wurden davon außerordentlich reich, aber nicht übermäßig
glücklich.
Und Gott?
Der wird sich hüten, den Anwälten etwas wegzunehmen, weil: vor einem
hat auch er Angst. Klagen fürchtet er, wie der Teufel das Weihwasser.
7 Tage hatte der gute Mann (Gott) Zeit.
Was weiter geschah, steht nicht in der Bibel.
Am 8. Tag war Gott pleite, weil er die Kosten nicht annähernd gut berechnet hatte.
So war er gezwungen, die Banken zu schaffen, die ihn bekanntlich am 9.Tag
kauften und versuchten, ihn in ein Franchise-Unternehmen für Seelen-
Dienstleistungen zu verwandeln.
Weil Gott damit keineswegs einverstanden war, war er gezwungen,
trotz inständiger Warnungen seiner führenden Engel,
am 10. Tag die Anwälte zu erschaffen.
Seitdem geht das hin und her, ohne Aussicht auf eine Einigung.
Und wer profitiert davon?
Die Anwälte.
Sie wurden davon außerordentlich reich, aber nicht übermäßig
glücklich.
Und Gott?
Der wird sich hüten, den Anwälten etwas wegzunehmen, weil: vor einem
hat auch er Angst. Klagen fürchtet er, wie der Teufel das Weihwasser.
Freitag, 23. Juni 2017
Boston
Bist du ein "Somewhere" oder ein "Anywhere"?
Das "Wo-bin-Ich"-Programm geht so:
Nach dem ersten Aufwachen möglichst früh rausgehen und schnüffeln,
vielleicht ein bißchen auf und ab gehen und schauen,
unbedingt auch horchen,
so viel man halt verträgt, dann frühstücken.
Natürlich auch bei Jetlag
Das "Wo-bin-Ich"-Programm geht so:
Nach dem ersten Aufwachen möglichst früh rausgehen und schnüffeln,
vielleicht ein bißchen auf und ab gehen und schauen,
unbedingt auch horchen,
so viel man halt verträgt, dann frühstücken.
Natürlich auch bei Jetlag
Donnerstag, 13. April 2017
Sonntag, 2. April 2017
Freitag, 14. Oktober 2016
Bielefeld
An der Sparrenburg wird das Gemäuer restauriert, auf dass sein heller Stein wieder richtig schön leuchtet.
An der Baustelle kommt mir ein älterer Herr aufgeregt entgegen und ruft mir zu: "Jetzt haben die mir den Lokus in die Einfahrt gestellt".
Er ist Chauffeur eines dieser Touristenbummelzüge, die auf die Burg shutteln.
Und da steht jetzt dieser Scheiß-Lokus.
Als ich vom Gang um die Burg zurück bin, steht er auf der anderen Seite und die Welt ist wieder in Ordnung.
Zumindest an dieser Stelle.
An der Baustelle kommt mir ein älterer Herr aufgeregt entgegen und ruft mir zu: "Jetzt haben die mir den Lokus in die Einfahrt gestellt".
Er ist Chauffeur eines dieser Touristenbummelzüge, die auf die Burg shutteln.
Und da steht jetzt dieser Scheiß-Lokus.
Als ich vom Gang um die Burg zurück bin, steht er auf der anderen Seite und die Welt ist wieder in Ordnung.
| Symbolfoto für eine Burg |
Sonntag, 21. August 2016
Sonntag, 10. Juli 2016
Freitag, 3. Juni 2016
Vom Individualverkehr zum Analverkehr
Ein Vortrag des weltweit unbekannten Verkehrsanalytikers und
Mobilitätsforschers Harald Knoblaucher von der freien Universität Aingewaide
Nach dem Siegeszug des Individualverkehrs ist es innerhalb weniger Jahre zu einer
solchen Verkehrsdichte gekommen, dass Auffahrunfälle im Minutentakt stattfinden.
Die Polizei ist machtlos. Es beginnt völlig harmlos: Der analverkehrsgefährdete
Verkehrsteilnehmer bemerkt im Rückspiegel das dicht auffahrende Fahrzeug.
Wenn er Details im Gesicht des Auffahrenden erkennt, ist es zu meist zu spät.
Der Verfolger dringt bereits vom Wagenende her ein. Es kommt zu einer invasiven
Analverkehrssituation.
Wie sie sich schützen können, welche Konzepte derzeit international diskutiert werden,
um dem Phänomen beizukommen und welche technischen Möglichkeiten seitens der
Hersteller gefordert sind, das sind zentrale Anliegen des anerkannten Experten.
Ort:
Darmstadt, Zentrum für rektale Klimatologie, Hintereingang
Zeit:
10. Juni
18.00 Uhr (alljährlich bis auf Wiederruf)
Der Eintritt ist frei
Mobilitätsforschers Harald Knoblaucher von der freien Universität Aingewaide
Nach dem Siegeszug des Individualverkehrs ist es innerhalb weniger Jahre zu einer
solchen Verkehrsdichte gekommen, dass Auffahrunfälle im Minutentakt stattfinden.
Die Polizei ist machtlos. Es beginnt völlig harmlos: Der analverkehrsgefährdete
Verkehrsteilnehmer bemerkt im Rückspiegel das dicht auffahrende Fahrzeug.
Wenn er Details im Gesicht des Auffahrenden erkennt, ist es zu meist zu spät.
Der Verfolger dringt bereits vom Wagenende her ein. Es kommt zu einer invasiven
Analverkehrssituation.
Wie sie sich schützen können, welche Konzepte derzeit international diskutiert werden,
um dem Phänomen beizukommen und welche technischen Möglichkeiten seitens der
Hersteller gefordert sind, das sind zentrale Anliegen des anerkannten Experten.
Ort:
Darmstadt, Zentrum für rektale Klimatologie, Hintereingang
Zeit:
10. Juni
18.00 Uhr (alljährlich bis auf Wiederruf)
Der Eintritt ist frei
Dienstag, 17. Mai 2016
Montag, 16. Mai 2016
Weisheit
Nur jemand, der ganz bei sich ist,
kann auch ganz bei dir sein.
Wernheer van der Wellenbrink
Erfinder d. dän. Bettenlagers
kann auch ganz bei dir sein.
Wernheer van der Wellenbrink
Erfinder d. dän. Bettenlagers
Sonntag, 10. April 2016
Tulpe und Windrad
Anfangs drehte es sich einsam im gerade wieder auflebenden Beet.
Der Winter hatte ganze Arbeit geleistet.
Alles war dürr und farblos.
Dann bekam es erste Gesellschaft und konnte die Schneeglöckchen
und die Kroküsse von oben bewundern, ohne dabei schwindlig zu werden.
Dann kamen ihm einmal die Narzissen etwas näher, während ihm erste
Tropfen der treibenden Weinlaube ins Geflügel fielen.
Fröhlich lachend verspritzte und zerstäubte es die Tropfen, brrr.
Das Grünzeug darunter freute sich.
Und dann kamen sie, die langen grünen Stängel der Tulpen,
schwangen sich frech hinauf, rund um es herum und zappelten
in den Aprilstürmen nervös herum.
Doch eines Morgens, schon seit Tagen wehte nur eine leichte Brise,
war es aus dem Dämmerschlaf erwacht, geweckt von einem kräftigen
Windstoß. Ha, endlich. Es streckte die Flügel und begann sich leicht zu drehen.
Doch halt, nichts ging mehr.
Es hing fest und konnte die Welt nicht mehr verstehn,
denn für ein Windrad ist das Drehen, wie für uns das Gehen, das Atmen, den
Wind das Wehen, für die Welt das Geschehen lebensnotwendig.
Und da sah es sie. Die Tulpe, die mit ihrem roten Blütenkelch unter einem Flügel
klemmte. Es versuchte sich, durch eine Rückwärtsbewegung zu befreien.
Das funktionierte zuerst, aber der drehende Wind machte ihm einen Strich durch die
Rechnung. Aus, festgefahren.
Sicher war sie schön, duftete auch recht fein, aber das war doch keine Entschuldigung
für diese Straftat. Es begann, die Tulpe erst leicht, dann heftiger anzustupsen, mit
dem gewalttätigen Ziel, ein Blatt wegzuprügeln und sich so einen Weg zu bahnen.
Was dann geschah, kam allerdings völlig unerwartet an einem sonnigen, kühlen und
recht windigen Sonntag. Die Haustür öffnete sich. Diese Menschin raste auf das
verblüffte Windrad zu und versetzte es einfach ein paar Zentimeter.
Anstatt diese blöde Tulpe wegzuschneiden und ins Fenster zu stellen.
Dann hätte es seine Feindin langsam dahinwelken gesehen und triumphiert.
Aber so war das eindeutig eine Niederlage und es beschloss aus Rache,
sich den ganzen Sommer nur noch nachts zu drehen, dann aber so heftig, dass es alles,
was in seiner Nähe hochkam, kleinhäckselte.
Der Tulpe war das egal. Sie sah das Windrad sehr gerne und es hatte ihr großes Vergnügen bereitet,
ihren wunderschönen Blütenkelch an den gelben Flügel des Windrades anzulehnen.
Und nächsten Frühling würde sie es wieder tun.
Der Winter hatte ganze Arbeit geleistet.
Alles war dürr und farblos.
Dann bekam es erste Gesellschaft und konnte die Schneeglöckchen
und die Kroküsse von oben bewundern, ohne dabei schwindlig zu werden.
Dann kamen ihm einmal die Narzissen etwas näher, während ihm erste
Tropfen der treibenden Weinlaube ins Geflügel fielen.
Fröhlich lachend verspritzte und zerstäubte es die Tropfen, brrr.
Das Grünzeug darunter freute sich.
Und dann kamen sie, die langen grünen Stängel der Tulpen,
schwangen sich frech hinauf, rund um es herum und zappelten
in den Aprilstürmen nervös herum.
Doch eines Morgens, schon seit Tagen wehte nur eine leichte Brise,
war es aus dem Dämmerschlaf erwacht, geweckt von einem kräftigen
Windstoß. Ha, endlich. Es streckte die Flügel und begann sich leicht zu drehen.
Doch halt, nichts ging mehr.
Es hing fest und konnte die Welt nicht mehr verstehn,
denn für ein Windrad ist das Drehen, wie für uns das Gehen, das Atmen, den
Wind das Wehen, für die Welt das Geschehen lebensnotwendig.
Und da sah es sie. Die Tulpe, die mit ihrem roten Blütenkelch unter einem Flügel
klemmte. Es versuchte sich, durch eine Rückwärtsbewegung zu befreien.
Das funktionierte zuerst, aber der drehende Wind machte ihm einen Strich durch die
Rechnung. Aus, festgefahren.
Sicher war sie schön, duftete auch recht fein, aber das war doch keine Entschuldigung
für diese Straftat. Es begann, die Tulpe erst leicht, dann heftiger anzustupsen, mit
dem gewalttätigen Ziel, ein Blatt wegzuprügeln und sich so einen Weg zu bahnen.
Was dann geschah, kam allerdings völlig unerwartet an einem sonnigen, kühlen und
recht windigen Sonntag. Die Haustür öffnete sich. Diese Menschin raste auf das
verblüffte Windrad zu und versetzte es einfach ein paar Zentimeter.
Anstatt diese blöde Tulpe wegzuschneiden und ins Fenster zu stellen.
Dann hätte es seine Feindin langsam dahinwelken gesehen und triumphiert.
Aber so war das eindeutig eine Niederlage und es beschloss aus Rache,
sich den ganzen Sommer nur noch nachts zu drehen, dann aber so heftig, dass es alles,
was in seiner Nähe hochkam, kleinhäckselte.
Der Tulpe war das egal. Sie sah das Windrad sehr gerne und es hatte ihr großes Vergnügen bereitet,
ihren wunderschönen Blütenkelch an den gelben Flügel des Windrades anzulehnen.
Und nächsten Frühling würde sie es wieder tun.
Mittwoch, 6. April 2016
Montag, 4. April 2016
Samstag, 26. März 2016
smart verpasst
grundsätzlich sind smartphones ja okay, aber wenn die muse längst beim zungenkuss ist, und du merkst es nicht?
...wenn das erdbeben noch vor der app-warnung kommt?
...wenn eine frau (ein mann) mit dir flirtet, und du merkst es nicht, weil du mit der flirt-app beschäftigt bist?
...wenn das erdbeben noch vor der app-warnung kommt?
...wenn eine frau (ein mann) mit dir flirtet, und du merkst es nicht, weil du mit der flirt-app beschäftigt bist?
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